Einöde

einöde (1)

Die Einöde, ein großes weites Land. Viel Sicht in die Ferne, aber ebensowenig zu sehen.
Groß und einsam. Einige tote Bäume und Tiere. Dieses leere graue, überall.
Die Einöde ist riesig. Egal wohin ich schaue, es sieht hier überall gleich aus. Und egal wohin ich gehen würde, es sieht so aus als würde ich überall am selben Punkt ankommen. Ich kann nur raten wo mich das Glück erwartet.

Ich habe bereits vergessen wie lange ich schon hier bin. Ob nur ein paar Tage oder schon ganze Wochen..
Hier ist niemand und ich weiß nicht mal selbst wieso ich hier bin.
In diesem Ort sind viele Erinnerungen verschollen, einige sind hier verendet. Diese Knochen erzählen Geschichten von Glück und Trauer, Erfolg und Niederlage. Wer weiß schon was dieses arme Wesen hierhin getrieben hat? Auf das es verstehen werde.. Ich ziehe weiter.

Man fühlt sich verfolgt von einer Verantwortung der man vielleicht aus dem Weg gegangen ist. Einem Versprechen dass man nicht halten konnte. Vielleicht weiß ich was es war, aber wieso überfällt es mich nicht?
Ich habe keine Ahnung was ich hier tue, auch wenn ich meinen Freunden versprochen hab ich würde es wissen. Ich weiß nur dass ich mich endlich entscheiden muss wohin ich mich bewege.
In einem bin ich mir sicher: Ich werde mich hier nicht hinlegen und auf den Tod warten.

Zumindest fehlen mir hier die Gedanken und Erinnerungen nicht. Sie bleiben immer bei mir.

Ich gehe dann weiter. Lausche der süßen aber gefährlichen Stimme der Einöde.. und versuche einfach das zu machen was ich schon immer tat:

Ich mache meinen Weg.

Advertisements

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.