Am Rande der Einöde

Ich befinde mich immer noch an diesem Ort. Immer noch keine Sicht auf Hoffnung, Glück oder irgendwas.

Ich hungere. Langsam entlassen mich meine Kräfte. Der Hunger kann schlagartig kommen, wenn man tagelang nichts davon merkt, aber einem plötzlich bewusst wird wie wenig man zu sich genommen hat.

Ich lege mich etwas auf den Boden und ruhe mich aus, es bleibt mir wohl keine Wahl. Ich würde mich nur selbst in den Tod schicken.
Ich öffne kurz meine Augen, schaue in die Ferne und es sieht so aus als würde sich die Strecke immer länger ziehen.
Ich habe keine Ahnung wo ich bin. Ich weiß nur dass es hier nicht weiter geht.
Ich mache die Augen wieder zu. Ruh dich jetzt aus, Karn, drehe nicht durch hier.

Es ist nicht viel zwischen meiner Geduld und dem Wahnsinn. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte, ich weiß nur dass wenn ich zulange warte, ich die Lage nur verschlechtern würde. Aber es kann nicht mehr weit sein..

Diese Einöde der freien Gedanken ist still.. diese Stille bohrt sich in den Kopf hinein. Diese Stille frisst einen auf. Diese Stille..-

Nein, jetzt ist gut. Schlaf.
Ich träume von einer Welt wie dieser. Wie es in der Einöde Leben geben könnte. Wie die Natur mit der Natur selbst harmonisieren könnte. Wie es gut sein könnte, wo es schlecht ist.
Das ist ein schöner Traum.. Solche habe ich nicht oft.

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