Die Blume

Ich erhebe mich wieder, schaue einmal um mich herum. Ich staune dass ich noch am leben bin.
Ich muss weiter.

Diese Einöde.. Dieses nichts und auch alles. Wer kann hier schon lange überleben in diesem Wahnsinn? Es ist einfach bedrückend hier zu sein, hier lernt man sich selbst zu hassen weil man zuviel von sich bekommt. Ich glaube darum lieben wir, damit wir uns nicht selbst hassen müssen.
Alleine diese Einöde erfährt dies. Wird bestaunt wegen ihrer Größe, dieser unglaublichen Leere, dem Leben was sie nicht bietet, aber ebenso abgelehnt wegen diesen Gründen. Das macht Angst.

Ich weiß nicht ob das der Grund ist warum ich hier bin. Aus dem Grund mich dieser Angst zu stellen. Und ob ich darin versagt habe?
Hier steht eine Blume, genau vor mir. Ein kleines Etwas in einer riesigen Welt, was einem vom Leben nicht weit entfernt hält. Sie wächst sehr selbstsicher hier.
Daneben eine Wasserpfütze, von der Gewalt der Dunst verschont.

Ich trinke nun etwas aus dieser Pfütze, ein kleiner Kraftschub für das Ende dieser Einöde.
Wohin es auch gehen mag, ich bin raus hier!

Ich danke dieser Blume, dass sie mir den Weg gezeigt hat.
Ich weiß, ich habe nicht versagt. Es geht immer noch weiter.

Wohin auch immer.

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