Der Sumpf

Die Blume hat mir den Weg gezeigt, einen Weg dahin wo es Leben gibt.
Es stimmt, hier gibt es Leben. Aber es ist Düster. Und hier wird gekämpft um das Leben, man ist ständig in Sorge sich zu verlieren. Dafür dass ich kurz zuvor in der Einöde noch dachte ich habe zu viel von mir..

Da ist ein Grund warum es so ist. Ich habe die Erkenntnis gemacht dass der Weg, wohin er auch führt, vieles mit sich bringt. Wo man sich einst einsam fühlte, fühlt man sich hinterher umgeben von Leben. Die Dinge ändern sich.
Die Erleuchtung, dass die Blume mir den Weg hier hin zeigte, zeigt dass sie recht haben kann, aber man weiß wohl nicht was wirklich auf einem zukommt.

Jetzt habe ich meine Antwort. Hier ist Leben, etwas Nahrung, aber nicht das Glück welches ich suchte. Hier geht man unter wenn man nicht aufpasst.
Die Dinge haben sich geändert, somit ich mich selbst auch. Jetzt muss ich mit meiner Erkenntnis fertig werden um überleben zu können.
Das Glück, welches ich glaubte hier zu sein, ist nicht hier. Aber die Blume hatte nicht gelogen, hier ist etwas was ich brauchte. Die Erkenntnis, dass es woanders weiter geht.

Jetzt muss ich weiter ziehen.. Raus hier um nicht unter zu gehen.
Ehe ich mich versehe rutsche ich auch schon aus, pralle mit der Brust an einen Felsen. Ich muss auf mich aufpassen. Hier hat man niemals einen leichten Tod.
Der Aufprall schmerzt ungeheuerlich, mir blieb dabei etwas Luft weg. Aber was sollte ich besseres tun als aufzustehen und es weiter zu versuchen?

Ich schlage einen anderen Weg ein, von dem ich dachte dass ich das nicht tun würde. Weiter durch den gefährlichen Sumpf. In der Hoffnung das Glück zu finden.

Es ist vorbei.

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