Der letzte Laut

Ich befinde mich in einer kalten, aber ebenen Umgebung. Ich kann in der Nähe die Eisplatten durch das Wasser fließen hören.
Vor mir befinden sich zwei große Felsbrocken.
Einen Blick gehoben, sehe ich eine weiße Schneedecke über das Land verteilt. Ich senke wieder meinen Kopf und arbeite weiter.
Hier ist es ruhig, ruhig genug um deinen eigenen Herzschlag zu hören.
Ich weiß noch nicht wohin ich will, mir missfällt der Gedanke auch nur einen Schritt weiter zu gehen.

Weiter ohne ihn.

Er, der mir am meisten in meinem Leben was bedeutete. Derjenige der mich mein Leben lang begleitet hat.
Jener, der mir viel Freude in meinem Leben schenkte und ich ebenso ihm.
Er, dem ich meine lebenslange Treue und Schutz geboten habe. Derjenige, dem ich am meisten Vertrauen schenken konnte.
Jener, der mir immer Hoffnung im Leben versprach.
Er, mein bester Freund und Bruder.

Ich ziehe seinen Körper in das Loch, welches ich für ihn gegraben habe.
Ein letzter Blick hinein…
„Machs gut, mein Freund…
Auf dass man sich bald wiederfinden wird, Timon…“

Den Kopf gehoben, heul ich auf.

Schweren Glaubens fülle ich das Loch wieder mit Erde aus.
Ich lege mich neben sein Grab.
Ich bin noch nicht bereit zu gehen.
Ich warte hier…

Dieser Beitrag ist Timon gewidmet, der am 4. Juni 2014 um 13:45 Uhr verstarb.
Er war mein treuer Hund seit ich sieben Jahre alt war. Er ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen.
Für immer in Gedanken, bei deinem jetztigen wie auch alten Rudel, deinen Freunden und bei mir.
Ich liebe dich. Ich werde dich niemals vergessen.

Wir werden uns im Paradies wieder sehen.

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